Tongariro - Oparau

Somewhere in the middle of nowhere

Vom Sekt am Vorabend schwirrt uns noch ein bisschen der Kopf, aber da hilft alles nichts, wir müssen uns aufraffen und weiter geht die Fahrt. Leider ist der Wettergott uns heute ausnahmsweise mal gar nicht wohlgesonnen, es ist trüb und regnerisch, die Vulkankegel verstecken sich zum Abschied hinter dichten Wolken. Während der gesamten Fahrt regnet es mal weniger, mal mehr.

From the sparkling wine the night before, our heads are still a little bit buzzing, but nothing helps, we have to get up and the journey continues. Unfortunately, for once the weather god is not well-disposed towards us today, it is cloudy and rainy, the volcanic cones hide behind thick clouds for farewell. Throughout the whole trip it rains sometimes less, sometimes more.

Als Zwischenstation haben wir den Lake Taupo, den größten See Neuseelands, eingeplant. Dort angekommen tröpfelt es ebenfalls schon, der Himmel ist grau und trübe und der See sieht auch ganz grau aus. Aus dem ausgedehnten Rundgang rund un den See wird ein kurzer Spaziergang. Wir gönnen uns einen Kaffee und werfen einen kurzen Blick auf das Städtchen Taupo, eine typische Touristenstadt, mit jede Menge Läden, Bars, Kneipen und Restaurants entlang des Seeufers.

Auf Shopping haben wir keine rechte Lust, also geht es bald weiter Richtung Oparau, im Nordosten der Nordinsel inmitten von hügeligem Farmland ist ein Farmstay geplant. Wir fahren ca. 160 km durch grünes, hügeliges Farmland unterbrochen von dichten grünen Wäldern. Das letzte Stück des Weges führt uns unser Navi über eine ca. 15 km lange Schotterpiste.

Irgendwo im Nirgendwo sind wir auf einer typischen kleinen Farm bei Philipp & Mary Atkins untergebracht und erleben das Leben einer Rinder- und Schafzuchtfarm hautnah. Mary ist die gute Seele des Hauses, sie bekocht uns abends und wir unterhalten uns ausgiebig. Sie erzählt uns von ihrer Familie (sie hat 4 Kinder, inzwischen alle verheiratet, und jede Menge Enkel), den Aufgaben einer Farmersfrau, wie sie außerdem viele Jahre Pflegekinder aufgenommen und in Notsituationen geholfen hat und nun eben Reisende aber auch viele Sprachstudenten aus Japan und China unter ihre Fittiche nimmt. Ich und Dietmar müssen uns mächtig anstrengen, um alles zu verstehen, aber irgendwie klappt es doch ganz gut.

Wir haben noch ein bisschen Nachwehen von Silvester und sind ziemlich müde. Schnell möchte ich noch Handys, Kamera und mein Surface aufladen, da stelle ich fest, dass ich meinen großartigen Multiadapter im Zuge geistiger Umnachtung im Hotel am Tongariro liegen lassen habe. INTERNET geschweige denn WLAN gibt es hier gar nicht, so wird es etwas dauern, bis ich meinen Blog wieder befüllen kann. Zum Glück habe ich noch einen Ersatzakku für die Kamera, sonst sähen wir morgen ganz schön alt aus. Ich ärgere mich ziemlich über meine Dämlichkeit!

As a stopover we have planned Lake Taupo, New Zealand's largest lake. Once there it is also dripping, the sky is grey and cloudy and the lake looks very grey. The extensive tour around the lake turns into a short walk. We treat ourselves to a cup of coffee and have a quick look at the town of Taupo, a typical tourist town with lots of shops, bars, pubs and restaurants along the lake shore.

We don't really feel like shopping, so we soon continue towards Oparau, in the northeast of the North Island amidst hilly farmland a farmstay is planned. We drive approx. 160 km through green, hilly farmland interrupted by dense green forests. The last part of the way leads us our navigation system over a 15 km long gravel road.

Somewhere in the middle of nowhere we are accommodated on a typical small farm near Philipp & Mary Atkins and experience the life of a cattle and sheep farm up close. Mary is the good soul of the house, she cooks us up in the evening and we talk extensively. She tells us about her family (she has 4 children, meanwhile all of them married, and a lot of grandchildren), the tasks of a farmer's wife, how she also took care of foster children for many years and helped them in emergency situations and now takes travellers as well as many language students from Japan and China under her wing. Me and Dietmar have to work hard to understand everything, but somehow it works out quite well.

We still have some New Year's Eve after headache and we're pretty tired. Quickly I want to recharge my mobile phone, camera and surface. I find out that I left my great multi-adapter in the hotel on the Tongariro due to mental derangement. Mobile INTERNET, let alone WLAN, doesn't even exist here, so it will take some time until I can fill my blog again. Luckily I have a spare battery for the camera, otherwise we would look pretty old tomorrow. I'm pretty angry with my stupidity!

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verarbeitung Deiner Daten durch diese Website einverstanden. Wenn Du das nicht willst, lass es einfach. Einen einmal erstellten Eintrag lösche ich gerne für dich, wenn Du das möchtest. Kontaktiere mich dazu per E-Mail.


Zur Info

Es geht los ... Abflug in Frankfurt am 15. Dezember 2017. Nach einem Zwischenstop in Singapur kommen wir am 19. Dezember in Neuseeland an. Das Abenteuer kann beginnen.

Kategorien

Neueste Posts

 

Wieder zuhause

Feel free to share

Tags