Oparau - Rotorua

Maori und Geysire

Am Morgen ist unser Gastgeber Philipp bereits unterwegs mit dem Quad, um irgendwo einen Zaun zu reparieren. Lustig wie die Menschen / Paare doch überall auf der Welt ähnlich ticken. Philipp ist der typisch bärbeisige Farmer, aus dem kaum ein Wort rauszukriegen ist, Mary dagegen ist lustig und sehr gesprächig. Beim gemütlichen Frühstück erfahren wir allerlei Episoden aus ihrem Leben als Farmerin und Mutter. Die Fahrt ins Nirgendwo hat sich gelohnt, denn so ein persönlicher Kontakt ist wirklich ein Geschenk.

In the morning Philipp is already on his way with the Quad to repair a fence somewhere. Funny how people / couples all over the world tick similarly. Philip is the typical farmer, little shy, difficult to get a word out of him, but Mary, on the other hand, is funny and very talkative. During the cozy breakfast we learn all kinds of episodes from her life as a farmer and mother. The trip to nowhere has been worthwhile, because such a personal contact is really a gift.

Weiter geht die Fahrt Richtung Osten nach Rotorua zu den berühmten Geysiren. Unser Navi ist ziemlich eigensinnig. Es besteht darauf, dass wir quer über die Pampa auf kleinen Landstraßen fahren! Die Fahrt dauert ziemlich und ist ein bisschen anstrengend, gibt uns aber einen tiefen Einblick in die Schönheit dieser besonderen Hügelfarmlandschaft. Die einzelnen Farmhäuser sind wild in der Landschaft vereteilt, Dörfer gibt es in dem Sinn keine.

Apropos Häuser, auf dem Land, sowohl im Süden als auch im Norden gibt es so gut wie keine Steinhäuser so wie wir es kennen. Alle Häuser sind einfach Holzständerfertighäuser, meistens nur mit einem Stockwerk und nicht besonders groß, meistens mit grau oder blau oder nicht genau definierbaren Farben gestrichene Holzverschalung, leicht verwittert. Alles wirkt auf mich sehr einfach und unterscheidet sich sehr von den Häusern in Deutschland.

Nachdem wir gefühlt stundenlang bergauf und bergab gefahren sind, kommen wir schließlich in Rotorua an. Wir machen uns gleich auf den Weg zu Te Puia, dem Zentrum für Maori Kultur, mit Schnitz- und Webschule für Maoris, einem Kiwi Sanctuary und den Geysiren. Dort verbringen wir den Nachmittag.

Für den Abend haben wir ein Te Po gebucht. Ein "Besonderes Event" der Maori. Ein kleine Gruppe Maori führt rituelle Tänze und Gesänge vor, anschließend gibt es ein sogenanntes Hangi, ein im Boden nach Maori-Sitte zubereitetes Essen. Das ganze ist sehr kommerziell aufgemacht, wir sind ein bisschen enttäuscht. Aber trotz allem ist es natürlich ein schönes Erlebnis. Beim Hangi lernen wir nette junge Leute aus Kalifornien, Australien und Toronto kennen. Ich liebe es, spontan mit fremden Menschen in Kontakt zu treten und etwas über sie zu erfahren.

Leider regnet es draußen ohne Ende, so dass der anschließende nächtliche Geysir-Besuch sehr feucht ausfällt. Im B & B leiht mir die nette Wirtin einen Adapter aus. Es gibt unbegrenztes Wlan ohne Zusatzgebühr. Ein Glück, ich kann meine Geräte notdürftig aufladen und meinen Blog mit 3 Tagen Erlebnissen befüllen.

Bilder vom Maori-Abend ergänze ich später. 

The journey continues eastwards to Rotorua and the famous geysers. Our navigation system is quite stubborn. It insists that we drive across the nowhere on small country roads! The ride takes quite a while and is a bit strenuous, but gives us a deep insight into the beauty of this special hilly farm landscape. The individual farmhouses are scattered wildly in the countryside, there are no villages in this sense.

Speaking of houses, in the countryside, in both the south and the north there are almost no stone houses as we know them. All houses are simply frame prefabricated houses, usually with only one floor and not particularly large, mostly with grey or blue or not exactly definable colors painted wood cladding, slightly weathered. Everything seems very simple to me and is very different from the houses in Germany.

After feeling that we drove uphill and downhill for hours, we finally arrive in Rotorua. We are on our way to Te Puia, the centre for Maori culture, with a carving and weaving school for Maoris, a Kiwi Sanctuary and the geysers. That's where we spend the afternoon.

We have booked a Te Po for the evening. A "special event" of the Maori. A small group of Maori perform ritual dances and songs, followed by a hangi, a food prepared in the ground according to Maori custom. The whole thing is very commercially open, we are a bit disappointed. But in spite of everything, it is a wonderful experience. At the Hangi we meet nice young people from California, Australia and Toronto. I really love to spontaneously get in touch with strangers and learn something about them.

Unfortunately it rains outside without end, so that the following nightly geyser visit turns out to be very humid. In B & B the nice hostess lends me an adapter. There is unlimited Wlan without extra charge. Luckily, I am able to charge my devices and fill my blog with 3 days of experiences.

I will add pictures of Maori evening later. 

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Es geht los ... Abflug in Frankfurt am 15. Dezember 2017. Nach einem Zwischenstop in Singapur kommen wir am 19. Dezember in Neuseeland an. Das Abenteuer kann beginnen.

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